
Vorsorge macht den Unterschied
Darmkrebs und minimalinvasive chirurgische Behandlung
Darmkrebs (Kolorektales Karzinom) ist eine bösartige Tumorerkrankung des Dick- oder Enddarms. Er entsteht meist aus gutartigen Polypen, die sich überJahre hinweg zu Krebszellen entwickeln können. Zu den häufigsten Symptomen gehören Blut im Stuhl, anhaltende Verdauungsprobleme, unerklärlicher Gewichtsverlust und Müdigkeit.
Minimalinvasive chirurgische Behandlung
Bei operativen Eingriffen zur Entfernung von Darmkrebs wird zunehmend die minimalinvasive Chirurgie (Schlüssellochchirurgie) eingesetzt. Hierbei werden statt eines großen Bauchschnitts mehrere kleine Schnitte verwendet, durch die eine Kamera und spezielle Instrumente eingeführt werden.
Vorteile der minimalinvasiven Methode:
✅ Weniger Schmerzen nach der Operation
✅ Schnellere Erholung und kürzerer Krankenhausaufenthalt
✅ Geringeres Infektionsrisiko
✅ Kleinere Narben und bessere kosmetische Ergebnisse
Die Wahl der chirurgischen Methode hängt davon ab, wo sich der Tumor im Dickdarm befindet. Nachfolgend sind die gängigen Operationsverfahren je nach Lokalitation des Tumors aufgeführt
1. Zökum- und aufsteigender Dickdarm (rechter Hemikolektomie)
2. Querkolon (transversale Kolektomie oder erweiterte Hemikolektomie)
3. Absteigender Dickdarm (linke Hemikolektomie)
4. Sigma (Sigmaresektion)
5. Mastdarm (Rektumresektion oder totale mesorektale Exzision, TME)
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Dr. Simon Wabitsch
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